Die 8 wichtigsten Schritte für deinen Start mit Sales Navigator
Egal ob du gerade erst loslegst oder schon länger dabei bist – diese Best Practices helfen dir, das volle Potenzial aus dem Tool herauszuholen. Schritt für Schritt, praxisnah und ohne Fachchinesisch.
1
Kundenportfolio hochladen – der wichtigste erste Schritt
Bevor Sales Navigator sein Potenzial entfalten kann, braucht er eure Kundendaten. Ladet mindestens eure Top-25 Accounts hoch – per CSV, manuell oder via CRM-Integration.
5x mehr Mitteilungen
10x mehr empfohlene Leads
Wer mindestens 25 Accounts speichert, bekommt laut LinkedIn 5-mal mehr Mitteilungen und findet 10-mal mehr relevante Leads.
Mein Tipp: Fangt nicht mit 500 Accounts an. Nehmt eure 20–30 wichtigsten Kunden und Prospects. Qualität schlägt Quantität – immer.
– Peter
2
Accounts priorisieren statt blind abarbeiten
Im Account Hub könnt ihr Accounts nach Kaufinteresse, Beziehungen in eurem Netzwerk und Wachstumssignalen sortieren. Nutzt Filter wie:
- Kaufinteresse: Zeigt Accounts, die bereits Interesse an eurem Unternehmen gezeigt haben
- Größe: Jahresumsatz und Personalbestand filtern
- Wachstum: Neue Finanzierungen, Stellenausschreibungen = Kaufsignale
- Beziehungen: Wo habt ihr schon Kontakte im Unternehmen?
Mein Tipp: Speichert eure besten Suchanfragen ab. Sales Navigator benachrichtigt euch automatisch, wenn neue Accounts zu euren Kriterien passen. Das ist Gold wert.
– Peter
3
Die richtigen Ansprechpartner finden
Die Lead-Suche bietet über 30 Filter. Die wichtigsten:
- Aktuelles Unternehmen: Struktur eines Accounts verstehen
- Persona-Filter: Funktion, Hierarchieebene, Standort
- Spotlight-Filter: Kürzlich aktive Leads, Jobwechsler, erwähnt in Nachrichten
- Account-Listen: Suche innerhalb eures Kundenportfolios
Mein Tipp: Sucht nicht nur nach Entscheidern. Sucht nach Beeinflusern – die Leute, die intern für euch argumentieren. Oft sind das die operativen Mitarbeiter, nicht das C-Level.
– Peter
4
Hidden Allies – eure geheimen Verbündeten
Vermeidet Kaltakquise! Sucht stattdessen nach „Hidden Allies“ – Personen in eurem Netzwerk, die euch vorstellen können:
- Frühere Kolleg:innen, die jetzt beim Zielkunden arbeiten
- Gemeinsame Kontakte („Shared Connections“)
- TeamLink: Kontakte eurer Kolleg:innen nutzen
- Frühere Kund:innen, die den Job gewechselt haben
Mein Tipp: Eine persönliche Vorstellung ist 10x wertvoller als jede InMail. Investiert 5 Minuten in die Suche nach einem gemeinsamen Kontakt – das spart euch Wochen an Kaltakquise.
– Peter
5
Kaufinteresse erkennen – das richtige Timing
Sales Navigator zeigt Kaufinteresse-Signale an. Wer darauf reagiert, erhält messbar bessere Ergebnisse:
71% höhere InMail-Antwortquote
22% höhere Erfolgsquote
Achtet auf: Profilbesuche von euren Ziel-Accounts, Interaktionen mit eurem Content, neue Stellenausschreibungen in relevanten Bereichen.
Mein Tipp: Wenn jemand euer Profil besucht hat – meldet euch innerhalb von 24 Stunden. Nicht mit einem Pitch, sondern mit einer ehrlichen Frage oder einem nützlichen Link. Das Timing ist alles.
– Peter
6
Smart Links – das unterschätzte Power-Tool
Mit Smart Links teilt ihr Präsentationen, PDFs oder Dokumente – und seht genau:
- Wer den Link geöffnet hat
- Wie lange jemand auf welcher Seite war
- Ob der Link weitergeleitet wurde
Kein Raten mehr, ob eure Unterlagen gelesen wurden. Ihr wisst es.
Mein Tipp: Smart Links sind für mich das am meisten unterschätzte Feature im gesamten Sales Navigator. Ich nutze sie für jede wichtige Präsentation. Wenn ich sehe, dass jemand Seite 7 drei Minuten lang gelesen hat, weiß ich genau, worüber wir beim nächsten Call sprechen.
– Peter
7
Kontaktaufnahme – persönlich statt generisch
Top-Vertriebsprofis setzen auf Qualität statt Masse. Eine individuelle InMail übertrifft 50 Copy-Paste-Nachrichten:
- Gemeinsame Kontakte erwähnen
- Auf einen aktuellen Beitrag oder Jobwechsel eingehen
- Einen konkreten Mehrwert bieten (Artikel, Insight, Einladung)
- Kurz halten – maximal 3–4 Sätze
89% der Käufer sagen, dass sie eine Marke eher in Betracht ziehen, wenn der Vertrieb ihre Sichtweise versteht und herausfordert.
Mein Tipp: Schreibt nie „Ich möchte Ihnen unsere Lösung vorstellen“. Schreibt stattdessen: „Ich habe gesehen, dass Sie X gemacht haben – dazu habe ich einen Gedanken, der Sie interessieren könnte.“ Neugier schlägt Pitch.
– Peter
8
Multi-Threading – nie von einer Person abhängig sein
Baut in jedem wichtigen Account mindestens 3–5 Kontakte auf. Wenn euer einziger Ansprechpartner den Job wechselt, steht ihr sonst bei Null.
- Account-Übersicht nutzen, um alle Kontakte zu sehen
- Verschiedene Hierarchieebenen abdecken
- Kontakte im Team teilen (TeamLink)
Mein Tipp: Multi-Threading klingt kompliziert, ist aber einfach: Lernt mindestens 3 Leute pro Account kennen. Einen Entscheider, einen Beeinflusser und einen Champion, der intern für euch kämpft. Das üben wir im Workshop.
– Peter
Sales Navigator im Workshop erleben
Diese Tipps sind nur der Anfang. Im Workshop üben wir alles hands-on – mit euren echten Accounts und Leads.